Studieren nach Auschwitz. Diskus-Heft mit der Initative Studierender am IG Farben Campus

Januar 15, 2014

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In Zusammenarbeit mit der Diskus-Redaktion hat die Initiative Studierender am IG Farben Campus das Diskus-Heft Studieren nach Auschwitz veröffentlicht. Darin werden Texte aus 15 Jahren Auseinandersetzung um die Goethe-Universität und den IG-Farben-Campus gesammelt. Im Hinblick auf die Geschichtsbewältigungsversuche der Frankfurter Universität und die 100 Jahr Feierlichkeiten 2014 heißt es im Editorial: Ziel kann es nur sein, […]

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Buch & Kritik 2014 – „Verschenkte Gelegenheiten“. Buchvorstellung mit Magnus Klaue (Berlin)

Januar 6, 2014

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Donnerstag, 13.02.14, 20 Uhr, Café KoZ, Mertonstraße 26, Frankfurt „Verschenkte Gelegenheiten“ Buchvorstellung und Diskussion mit Magnus Klaue (Berlin) In einer Welt, in der sie nicht nur, wie früher auch schon, mit gesellschaftlicher Ohnmacht geschlagen, sondern zum objektiven Anachronismus, zur nur noch lästigen Erinnerung an Unabgegoltenes wurde, ist kritische Theorie zur Parodie ihrer selbst heruntergekommen: Sei […]

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Auschwitz – Monowitz: ein zu bestimmendes Verhältnis [Asta-Zeitung, FFM 01/2013]

November 1, 2013

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„Diese Vergangenheit nicht zu kennen heißt, sich selbst nicht zu begreifen.“ (Raul Hilberg im Vorwort zur deutschen Ausgabe seines Werks Die Vernichtung der europäischen Juden) I. Im inneruniversitären Frankfurter Diskurs, weisen seit dem Umzug der Universität auf den sogenannten Campus Westend verschiedene Gruppen immer wieder auf das Konzentrationslager Monowitz hin. Sie betonen, dass es wichtig […]

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Monowitz. Nie gehört? Zu einer Leerstelle im Gedenken [Asta-Zeitung, FFM 02/2012]

November 1, 2013

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Vermutlich kennen nur wenige Angehörige der Goethe-Universität die Geschichte des Konzentrationslagers Monowitz. Doch auf dem IG-Farben-Campus zu studieren und zu arbeiten, heißt auch, sich mit der Geschichte dieses Ortes auseinanderzusetzen: Das IG-Farben-Haus ist untrennbar mit Monowitz verbunden. „Rassenhygiene“, Bücherverbrennungen, Ausschluss jüdischer Studierender und Lehrender aus den Hörsälen: Deutsche Universitäten im Nationalsozialismus integrierten sich nahezu vollständig […]

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„Never ending story – Das Israelpseudos der Pseudolinken“. Vortrag und Buchvorstellung mit Anja Worm und Jan Gerber

September 11, 2013

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„Never ending story – Das Israelpseudos der Pseudolinken“ Vortrag und Buchvorstellung mit Anja Worm und Jan Gerber (beide Halle/ Saale) Donnerstag, 10.10.13, 20 Uhr, Café KoZ, Campus Bockenheim der Universität Frankfurt, Mertonstraße 26 In den Jahren 1969 und 1970 wurden die Bundesrepublik Deutschland und Westberlin von einer beispiellosen antizionistischen Krawall- und Terrorwelle überrollt. Die Täter […]

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Abbild der und Erinnerung an Juden in Polen heute. Vortrag und Diskussion mit Soliman Lawrence

Juni 20, 2013

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Die Popularität jüdischer Kultur in Polen steigt. Wie lässt sich das erklären, in einem Land, in dem derzeit so wenige Jüdinnen und Juden leben? Das Interesse an jüdischer Kultur scheint von der nichtjüdischen polnischen Bevölkerung auszugehen. Die Kunst von Soliman Lawrence setzt sich mit der Abbildung von jüdischer Geschichte und Identität in Polen auseinander. Im Rahmen des Vortrags wird er einige seiner Fotografien, Videos und Objekte vorstellen und über seine Herangehensweise an diese Fragen als Künstler sprechen. Im Rahmen der Nachbereitung einer selbstorganisierten Studienreise nach Oswiecim/Auschwitz und Krakau im September 2012 entstand die Idee zu diesem Vortrag. Während der Studienfahrt stand auch die Beschäftigung mit Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Kraków im Mittelpunkt. Später wurden wir auf den Fotografen Soliman Lawrence aufmerksam, der ebendiese in seinen Bildern zu fassen versucht.

Was ist das fotografische Gedächtnis? Abbild der und Erinnerung an Juden in Polen heute. Vortrag und Diskussion mit Soliman Lawrence.

Donnerstag, 27. Juni 2013, 19Uhr, Café Koz

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Die Schärfe der Konkretion – eine Veranstaltung mit Reinhard Strecker

Juni 18, 2013

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Für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus gilt die Jahrzehntwende von den 1950er zu den 60er Jahren als Wendepunkt vom Verleugnen hin zu Auseinandersetzung und Aufarbeitung. In West-Deutschland war es eine kleine Zahl von Einzelpersonen, die an die NS-Vergangenheit rührte, darunter der Student Reinhard Strecker, dessen Ausstellung „Ungesühnte Nazijustiz“ 1959/60 öffentlich für Wirbel sorgte. Was sagt jemand, der nicht gewartet hat, bis die Täter gestorben und ihre Taten zu dunklen Kapiteln unserer Geschichte geworden sind zu der jüngsten Bewältigung der Nachkriegsgeschichte?

Reinhard Strecker im Gespräch mit Gottfried Oy und Christoph Schneider, Autoren des Buches „Die Schärfe der Konkretion“, Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2013.

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20 Uhr, Goethe-Universität, IG Farben Haus, Nebengebäude, Raum 1.741 a
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