Veranstaltungen zum 27. Januar 2010, dem 65. Tag der Befreiung von Auschwitz

Anlässlich des 27. Januar, dem Befreiungstag des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee, laden die Initiative Studierender am IG Farben Campus und das Fritz Bauer Institut zu drei Veranstaltungen ein.

Initiative Studierender am IG Farben Campus:

10:00 bis 15:00 Uhr, Lesung der Opfernamen

Foyer, I.G. Farben-Haus.
Im Foyer des I.G. Farben-Gebäudes werden die Namen der ermordeten, vorwiegend jüdischen Häftlinge, die zwischen Januar 1943 und Dezember 1944 aus dem I.G. Farben-eigenen KZ Buna/Monowitz und dem Häftlingskrankenbau des Lagers selektiert und nach Auschwitz-Birkenau „überstellt“ wurden, vorgelesen. „Überstellung“ nach Birkenau, angeblich in das sogenannte Krankenbaulager BIIf, bedeutete für die selektierten Häftlinge den Tod in den Gaskammern von Birkenau.

Fritz Bauer Institut:

16:00 bis 18:00 Uhr, Zeitzeug/innengespräch: Todesmarsch und Befreiung

Raum 251, Erdgeschoss, I.G. Farben-Haus
Die Auschwitz-Überlebenden Trude Simonsohn, Sigmund Freund, Dr. Siegmund Kalinski sprechen über die Erfahrung des Todesmarsches, der Befreiung und des Lebens in der ersten Jahren nach der Verfolgung. Im Anschluss an die Erzählungen der Überlebenden ist Zeit für ein Gespräch.
Begrüßung: Prof. Dr. Raphael Gross (Direktor Fritz Bauer Institut)
Moderation: Gottfried Kößler und Werner Renz (Fritz Bauer Institut)

Initiative Studierender am IG Farben Campus & Fritz Bauer Institut:

19:30 Uhr, Film: DIE BEFREIUNG VON AUSCHWITZ (BRD 1986)

Hörsaalzentrum, Raum HZ 11, I.G. Farben-Campus
Zum 65. Jahrestag der Ereignisse soll der Film DIE BEFREIUNG VON AUSCHWITZ von Irmgard von zur Mühlen gezeigt werden. Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 1986 verbindet ein Interview mit dem sowjetischen Kameramann Alexander Worontsow, der am 27.1.1945 als Angehöriger der Roten  Armee das Todeslager Auschwitz-Birkenau befreite, mit Filmaufnahmen der sowjetischen Kameramänner, die zwischen Februar und Mai 1945 in  Auschwitz gemacht wurden. Viele dieser Aufnahmen wurden auch später für die Nürnberger Prozesse benutzt.Im Anschluss an den Film wird eine Diskussion stattfinden.
Moderation: Initiative Studierender am IG Farben Campus

Tagsüber wird es einen Infotisch der Initiative Studierender am IG Farben Campus im Foyer des Hauptgebäudes geben.

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