Diesen Mittwoch, 26. Mai, Veranstaltung mit Florian Eisheuer

Eine kurze Erinnerung für die Veranstaltung am kommenden Mittwoch, den 26. Mai, mit Florian Eisenheuer aus Berlin. Die Veranstaltung findet auf dem IG Farben Campus im Frankfurter Westend statt und beginnt um 20:00 Uhr.

Mittwoch, 26. Mai, Raum IG 0.254, 20:00 Uhr

Florian Eisheuer, Berlin

Umbenennen, verdrängen, weitermachen – Ethnologie im NS und danach

Die Geschichte der Ethnologie im und nach dem Nationalsozialismus ist eigentlich eine typisch deutsche: nicht nur, dass viele Ethnologen ihre Karrieren lückenlos fortsetzen konnten, auch Teile des mit national-sozialistischer Ideologie kompatiblen Theoriegebäudes wurden über das Jahr 1945 hinaus gerettet und wirken bis heute im Fach nach. Im Unterschied zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen waren allerdings mit „Volk“, „Kultur“ und zeitweise auch „Rasse“, eben jene Begriffe sinnstiftend für die Ethnologie, die auch im völkischen Nationalismus und Nationalsozialismus ihren festen Platz hatten. Eine kritische Analyse der ethnologischen Fachgeschichte eignet sich deshalb in besonderer Weise dafür, Transformationsprozesse der postnazistischen Gesellschaft zu veranschaulichen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s